Sternwarte Wasserberg

 

Hintergrundwissen & Details

Wer ein paar mehr Informationen, Hintergrundwissen oder Details zu den von mir fotografierten Objekten haben möchte, kann sich hier gerne weiter aufschlauen. Die meisten Informationen habe ich dazu der deutschsprachigen Wikipedia entnommen.

Zudem habe ich hier alle Aufnahmen nochmal ohne abgeschnittene Bildränder  hinterlegt. Oftmals lässt sich so noch ein ganz anderer Eindruck vom Objekt und seiner direkten Umgebung gewinnen.


28. Februar 2018, 16:10

IC 410 - Kaulquappennebel (SHO)

Der staubhaltige Emissionsnebel IC 410 ist etwa 12.000 Lichtjahre entfernt und liegt im nördlichen Sternbild Fuhrmann. Die Wolke aus leuchtendem Gas hat einen Durchmesser von mehr als 100 Lichtjahren und wird von Sternwinden und der Strahlung des eingebetteten offenen Sternhaufens NGC 1893 geformt.

Helle Haufensterne, die vor nur 4 Millionen Jahren in der interstellaren Wolke gebildet wurden, sind unmittelbar unter der markanten dunklen Staubwolke in der Bildmitte zu sehen. Bemerkenswert sind zwei relativ dichte Materieströme in der 7-Uhr-Position, die sich von der Zentralregion des Nebels wegschlängeln. Diese kosmischen Kaulquappengebilde, mögliche Schauplätze von Sternbildung, sind etwa 10 Lichtjahre lang.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ6-R
Aufnahmeoptik: Lacerta 8" Newton ohne Namen
Brennweite: 800 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher

Schmalband Aufnahme SHO (SII, H-Alpha, OIII):
Einzelbilder SII: 8 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder H-Alpha: 11 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder OIII: 8 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 6,8 Stunden
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias

_20180217_IC410_SHO_Hubble_v01_crop.jpg

Redakteur




28. Februar 2018, 16:03

IC 342 - The Hidden Galaxy (HaLRGB)

IC 342 ist eine Balken-Spiralgalaxie vom Hubble-Typ SAB(rs)cd im Sternbild Giraffe am Nordsternhimmel. Sie ist rund 11 Millionen Lichtjahre vom Sonnensystem entfernt und hat einen Durchmesser von etwa 60.000 Lichtjahren.

Die Galaxie befindet sich in der Nähe des galaktischen Äquators, wo Staubschleier es schwierig für die Amateur- und Profi-Astronomen machen, das Objekt zu beobachten. IC 342 ist eine der beiden hellsten Galaxien in der Maffei-Galaxiengruppe, der Galaxiengruppe, die der Lokalen Gruppe am nächsten liegt.

Im Zentrum von IC 342 wurden mit Hilfe des Very Large Array Wolken aus heißem (412 Kelvin) Ammoniakgas nachgewiesen. Weiterhin wurde in der Galaxie Siliziummonoxid entdeckt.

Die Galaxie wurde 1895 durch William Frederick Denning entdeckt. Edwin Hubble nahm anfangs an, sie gehöre zur Lokalen Gruppe, was sich später als falsch herausstellte. Das „IC“ im Namen steht für den Index-Katalog, einen Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts veröffentlichten astronomischen Katalog von galaktischen Nebeln, Sternhaufen und Galaxien.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ6-R
Aufnahmeoptik: Lacerta 8" Newton ohne Namen
Brennweite: 800 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher
Filter: Astronomik Deep-Sky R, G, B, L-2 und H-Alpha

Einzelbilder RGB: je 16 x 300 Sekunden (Binning 2x2)
Einzelbilder Luminanz: 33 x 600 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder H-Alpha: 12 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 12,5 Stunden
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias

_20180212_IC342_HaLRGB_v03.jpg

Redakteur




15. Februar 2018, 22:32

NGC 2264 - Konusnebel (SHO)

NGC 2264 beschreibt ein Gebiet, das aus einem Teil eines H-II-Gebiets (mit einer davor liegenden Dunkelwolke, dem Konusnebel), einem Sternhaufen (dem Weihnachtsbaum-Sternhaufen) und dem diffusen Nebel dazwischen besteht. Es befindet sich in etwa 2.500 Lichtjahren Entfernung im Sternbild Einhorn und hat die Abmessungen 20,0' × 20,0' und eine scheinbare Helligkeit von 4,1 mag.

Oft werden die Einzelkomponenten falsch bezeichnet. So z. B. die H-II-Region alleine als NGC 2264. Der New General Catalogue jedoch bezeichnet die Gesamtheit aus H-II-Gebiet, offenem Sternhaufen und diffusem Nebel mit der Nummer 2264.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ6-R
Aufnahmeoptik: Lacerta 8" Newton ohne Namen
Brennweite: 800 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher

Schmalband Aufnahme SHO (SII, H-Alpha, OIII):
Einzelbilder SII: 8 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder H-Alpha: 13 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder OIII: 8 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 7,2 Stunden
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias

_20180208_NGC2264_SHO_RGB_v01.jpg

Redakteur




15. Februar 2018, 22:30

NGC 2174 - Affenkopfnebel (SHO)

NGC 2174 ist ein H-II-Emissionsnebel im Sternbild Orion, der etwa 6.400 Lichtjahre von der Erde entfernt ist. NGC 2174 wurde am 6. Februar 1877 vom französischen Astronomen Édouard Jean-Marie Stephan entdeckt.

Die Größe des Nebels beträgt circa 40 Bogenminuten. Der Durchmesser beträgt 75 Lichtjahre. Er wird auch Affenkopfnebel genannt, weil er dem Kopf eines Makaken ähnlich sieht.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ6-R
Aufnahmeoptik: Lacerta 8" Newton ohne Namen
Brennweite: 800 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher

Schmalband Aufnahme SHO (SII, H-Alpha, OIII):
Einzelbilder SII: 8 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder H-Alpha: 10 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder OIII: 8 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 6,5 Stunden
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias

_20180207_NGC2174_SHO_Hubble_v01.jpg

Redakteur




15. Februar 2018, 22:16

M1 - Krebsnebel (SH)

Der Krebsnebel ist sowohl ein Supernovaüberrest als auch ein Pulsarwind-Nebel im Sternbild Stier und wird im Messier-Katalog als M1 sowie im New General Catalogue als NGC 1952 geführt.

Einem Mönch in Flandern fiel am 11. April 1054 eine „helle Scheibe am Nachmittag“ auf. Dies war die erste überlieferte Beobachtung einer Supernova-Explosion. Bekannter ist, dass am 4. Juli 1054 ein chinesischer Hofastronom einen Stern entdeckte, der auch tagsüber neben der Sonne sichtbar war. Auch in Nordamerika stellen Zeichnungen diese Supernova-Explosion dar, aus der der Nebel anschließend entstand. Insgesamt konnten bisher 13 zeitnahe historische Quellen zu diesem Himmelsereignis von 1054 gefunden werden.

Der nebelartige Überrest wurde 1731 von John Bevis sowie, davon unabhängig, von Charles Messier am 28. August 1758 entdeckt. Diese Entdeckung war für Messier der Auslöser zur Erstellung des Messier-Katalogs, in dem der Krebsnebel als erstes Objekt M 1 eingeordnet ist. Der Name Krebsnebel wurde 1844 von Lord Rosse geprägt, der den Nebel mit seinem großen Spiegelteleskop detailliert beobachtete und auch zeichnete. Anhand der Ähnlichkeit der Filamente mit Krebsbeinen stellte er fest: „Er sieht aus wie ein Krebs.“

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ6-R
Aufnahmeoptik: GSO 8" RC
Brennweite: 1.200 mm
Reducer: Astro-Physics CCDT67
Kamera: Astrel Instruments AST8300 & Canon EOS 700D(a)
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher
Filter: Astronomik SII, H-Alpha, Hutech IDAS LPS D1

Einzelbilder SII: 9 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder H-Alpha: 16 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Einzelbilder RGB: 19 x 600 Sekunden (ISO 800)
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias
Aufnahmedauer: 9,4 Stunden

_20180205_M1_SHO_Hubble_v01.jpg

Redakteur




27. November 2017, 01:06

NGC 1499 - Californianebel (SHO)

NGC 1499 ist die Bezeichnung für einen Gasnebel im Sternbild Perseus, er wird auch als Californianebel bezeichnet. NGC 1499 liegt 36' nördlich von ξ Persei und wird wegen seiner Form auch als Kaliforniennebel bezeichnet.

Der Nebel ist mit 1.000 Lichtjahren Entfernung die uns am nächsten liegende HII-Region, ein Sternentstehungsgebiet. Die Wolke wird vermutlich von dem nahgelegenen Stern ξ Persei zum Leuchten angeregt

Der Kaliforniennebel wurde um das Jahr 1884 vom amerikanischen Astronomen Edward Barnard entdeckt. Und wurde kurz darauf von Dreyer in dessen 1888 erschienenen New General Catalogue aufgenommen.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ6-R
Aufnahmeoptik: Imaging Star 65/420 Quadruplet Astrograph
Brennweite: 420 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher

H-Alpha Aufnahme:
Einzelbilder H-Alpha: 9 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 2,2 Stunden
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias

Schmalband Aufnahme SHO (SII, H-Alpha, OIII):
Einzelbilder SII: 9 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder H-Alpha: 18 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder OIII: 8 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 8,8 Stunden
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darkflats, 50 Darks, 200 Bias

_20171122_NGC1499_SHO_Hubble_v01.jpg

Redakteur




20. November 2017, 22:45

M31 - Andromeda (HaLRGB)

Die Andromedagalaxie, auch Andromedanebel oder Großer Andromedanebel, ist eine Spiralgalaxie vom Typ Sb. Sie ist im Messier-Katalog als M31 und im New General Catalogue als NGC 224 verzeichnet. Am Sternenhimmel steht sie im Sternbild Andromeda, nach dem sie benannt ist. In klaren Nächten kann die Andromedagalaxie von einem dunklen Standort aus mit bloßem Auge gesehen werden. Sie ist das fernste Objekt, das regelmäßig mit bloßem Auge gesehen werden kann.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ6-R
Aufnahmeoptik: Imaging Star 65/420 Quadruplet Astrograph
Brennweite: 420 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher
Filter: Astronomik Deep-Sky R, G, B, L-2 und H-Alpha

Einzelbilder RGB: je 6 x 600 Sekunden (Binning 2x2)
Einzelbilder Luminanz: 16 x 600 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder H-Alpha: 8 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 7,7 Stunden
Korrekturbilder: 15 Flats, 50 Darkflats, 50 Darks, 200 Bias

_20171117_M31_HaLRGB.jpg

Redakteur




12. November 2017, 01:13

vdB 152

Der geheimnisvolle Reflexionsnebel vdB 152, ein "staubiger Vorhang" oder auch eine "geisterhafte Erscheinung", ist sehr blass. Das kosmische Phantom ist etwa 1.400 Lichtjahre entfernt. Es ist auch als Ced 201 katalogisiert und befindet sich in der nördlichen Milchstraße im königlichen Sternbild Kepheus am Rande einer großen Molekülwolke.

Taschen interstellaren Staubs in der Region blockieren das Licht dahinter liegender Sterne und streuen das Licht des eingebetteten hellen Sterns, was einem Teil des Nebels seine charakteristische blaue Farbe verleiht. Das Ultraviolettlicht des Sterns verursacht vermutlich auch ein schwaches, rötliches Leuchten im Staub des Nebels. Obwohl Sterne sich tatsächlich in Molekülwolken bilden, scheint dieser Stern nur zufällig in diese Region gewandert zu sein, da sich seine gemessene Geschwindigkeit im Raum stark von jener der Wolke unterscheidet.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ6-R
Aufnahmeoptik: Lacerta 8" Newton ohne Namen
Brennweite: 800 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher
Filter: Astronomik Deep-Sky R, G, B und L-2

Einzelbilder RGB: je 12 x 300 Sekunden (Binning 2x2)
Einzelbilder Luminanz: 24 x 600 Sekunden (Binning 1x1)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 7,0 Stunden
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias

_20171017_vdB152_Dunkelnebel_LRGB_v02.jpg

Redakteur




12. November 2017, 01:05

NGC 7023 - Irisnebel

NGC 7023 ist die Bezeichnung eines den Irisnebel enthaltenden offenen Sternhaufens im Sternbild Kepheus nach Nomenklatur des NGC-Katalog. NGC 7023 hat eine Winkelausdehnung von 18' × 18'. Der Irisnebel ist ein Reflexionsnebel, der von einem zentralen Stern der scheinbaren Helligkeit 7,1 mag erleuchtet wird.

NGC 7023 wurde am 18. Oktober 1794 von Sir William Herschel entdeckt.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ6-R
Aufnahmeoptik: Lacerta 8" Newton ohne Namen
Brennweite: 800 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher
Filter: Astronomik Deep-Sky R, G, B und L-2

Einzelbilder RGB: je 12 x 300 Sekunden (Binning 2x2)
Einzelbilder Luminanz: 30 x 600 Sekunden (Binning 1x1)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 8,0 Stunden
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias

_20171016_NGC7023_Irisnebel_LRGB_v01.jpg

Redakteur




26. Oktober 2017, 23:35

NGC 7635 - Bubble Nebel & Freunde (SHO/RGB)

NGC 7635, auch Blasennebel (engl. Bubble Nebula) genannt, ist ein Emissionsnebel und eine HII-Region im Sternbild Kassiopeia, welcher etwa 7.100 Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Er befindet sich in der Nähe des offenen Sternhaufens Messier 52.

Die Bezeichnung stammt von einer Sternwind-Blase, die durch den Sternwind eines O-Sterns mit der Bezeichnung BD +60 2522 (SAO 20575) entstanden ist. Der Stern stößt große Mengen an Gas aus, die sich mit rund 28 Kilometer pro Sekunde in die Umgebung ausbreiten. Dabei stoßen die expandierenden Gase auf die riesige umgebende Molekülwolke in dieser Region, die der Ausdehnung Widerstand entgegenbringt. Dadurch bildet sich eine Stoßwelle aus, welche die äußere Hülle der Gasblase bildet.

NGC 7635 wurde am 3. November 1787 vom deutsch-britischen Astronomen William Herschel entdeckt.

Ebenfalls auf dem Bild zu erkennen ist NGC 7538 - ein Emissionsnebel im Sternbild Kepheus, der im Jahr 1787 von dem Astronomen William Herschel mithilfe seines 18,7-Zoll-Spiegelteleskops entdeckt und später von Johan Dreyer in seinem New General Catalogue verzeichnet wurde.

Der Nebel ist etwa 9.100 Lichtjahre entfernt, befindet sich auf dem Perseus-Arm der Milchstraße und ist direkt mit der großen Cassiopeia-OB2-Assoziation verbunden. Er ist wie die OB2-Assoziation ein H-II-Gebiet, also eine überwiegend aus Wasserstoff bestehende Molekülwolke, die durch darin entstandene Sterne zum Leuchten angeregt wird. Die Gesamtmasse von NGC 7538 beträgt ungefähr 400.000 Sonnenmassen.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ6-R
Aufnahmeoptik: Lacerta 8" Newton ohne Namen
Brennweite: 800 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher

Filter: Astronomik Deep-Sky R, G, B
Einzelbilder RGB: je 8 x 300 Sekunden (Binning 2x2)

Schmalband Aufnahme SHO (SII, H-Alpha, OIII):
Einzelbilder SII: 8 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder H-Alpha: 8 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder OIII: 8 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 8,0 Stunden
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias

_20171015_NGC7635_SHO_RGB_Stars_Hubble_v01.jpg

Redakteur



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